Über Breath&Soul
Wir bei Breath&Soul schaffen Räume für bewusste Selbsterfahrung. Orte, an denen du dich selbst wahrnehmen, loslassen und neue Klarheit gewinnen kannst.
Im Mittelpunkt steht der Atem, unser ständiger Begleiter. Außerdem arbeiten wir mit Elementen naturbezogener Selbsterfahrung, Gesang und Tanz.
Das sind wir
Nati
Ich begleite Menschen in Räumen, in denen sie sich selbst und anderen authentisch begegnen und ihre Lebensenergie wieder entfalten können.
Als Atemtherapeutin, Natur- und Erlebnispädagogin sowie Sozialarbeiterin nutze ich insbesondere achtsame und traumasensible Atemarbeit, um verdeckte Emotionen zu lösen und den Weg zurück zum eigenen Selbstbewusstsein zu öffnen.
Meine Arbeit basiert auf den Erfahrungen und Methoden, die ich 2025 in meiner 200 h Breathwork-Ausbildung bei Kernwärts erlernt habe, und ermöglicht eine sichere, traumasensible Begleitung.
Tobi
Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zurück zu sich selbst und verbinde dabei Atemarbeit, Körperbewusstsein und die Präsenz im Moment.
Meine Arbeit ist geprägt von Achtsamkeit, Neugier und der eigenen Erfahrung, wie kraftvoll es sein kann, sich dem eigenen Inneren zuzuwenden. Verschiedene Techniken wie Meditation, Bewegung, Naturerfahrungen und Musik begleiten mich und fließen in meine Arbeit ein.
Meine 200-stündige Breathwork-Ausbildung habe ich 2025 bei Kernwärts absolviert. Sie bildet heute das Fundament meiner traumasensiblen und verantwortungsvollen Begleitung.
Teilnehmerstimmen
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"Es war eine der intensivsten Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe."
Maria | 19.10.2025
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"Danke nochmal für diese Erfahrung! Ich bin immer noch ganz sprachlos. Ihr habt mir heute so viel gegeben."
Franzi | 19.10.2025
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Ich habe wieder zu mir selbst gefunden. Etwas, von dem ich nie gedacht hätte, dass es mir möglich ist.
Florian | 16.11.2025
Unsere Leitsätze
Die Leitsätze basieren auf den Werten von Kernwärts. Da wir uns mit diesen Grundsätzen stark identifizieren, haben wir sie in leicht angepasster Form für unsere Arbeit übernommen. Wir sind Kernwärts sehr dankbar, dass sie uns diese wertvollen Grundsätze mit auf den Weg gegeben haben. Schaut gerne auch einmal direkt bei Kernwärts vorbei!
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Diesen Kern verstehen wir als einen Gefühlszustand von Sicherheit, Orientierung und eigener Wahrheit. Ein innerer Raum, der auch in herausfordernden Lebenssituationen Stabilität geben kann. Wenn wir mit unserem inneren Kern verbunden sind, spüren wir, was wir brauchen, wo unsere Grenzen liegen und können in Kontakt gehen, ohne uns selbst zu verlieren. Wir als Begleitung unterstützen Menschen darin, dieses «Kerngefühl» als Kraftquelle und innere Heimat wiederzuentdecken und im Alltag zu integrieren.
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Der Mensch ist kein getrenntes Wesen, sondern Teil eines lebendigen Gefüges. Unser Körper, unsere Gedanken, unser Fühlen und die Welt um uns stehen in ständiger Wechselwirkung. Was wir erleben, geschieht nie isoliert. Eine ganzheitliche Perspektive erkennt diese Verbundenheit als Grundlage für Heilung und Entwicklung.
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Echte Selbstverbindung entsteht, wenn Menschen lernen, der eigenen inneren Stimme zu vertrauen. Begleitung soll nicht darin bestehen, Lösungen vorzugeben oder Antworten zu liefern. Sie soll ermutigen, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und in Kontakt mit dem zu kommen, was sich innerlich stimmig und richtig anfühlt. Für uns bedeutet das auch, dass es keine absolute Wahrheit gibt, sondern mehrere persönliche Wahrheiten, die in Respekt und Toleranz nebeneinander existieren können.
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Zustände von Verbundenheit, Einheit oder Weite können kraftvolle spirituelle Erfahrungen sein. Wir leben jedoch in fühlenden Körpern. Gefühle gehören zu dieser Erfahrung des «Menschseins» dazu. Sie sind keine Stufe, die wir „überspringen“ müssen, sondern Ausdruck unserer Lebendigkeit und ermöglichen uns Orientierung und Abgrenzung. Spirituelle Praxis, die den Körper und das Fühlen ausschließt, führt leicht in Abspaltung. Verkörperung bedeutet im Hier und Jetzt zu sein mit allem, was spürbar ist.
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Therapeutische oder begleitende Arbeit erfordert die Fähigkeit, sich selbst immer wieder ehrlich zu hinterfragen. Es geht darum offen für innere Prozesse zu bleiben und eigene Muster und Trigger zu erkennen und wahrzunehmen. Menschlichkeit, Präsenz und Reflexionsfähigkeit sind dafür zentrale Qualitäten.
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Der tiefe verbundene Atem beeinflusst zentrale Gehirn- und Körperfunktionen, darunter emotionale Zentren wie das limbische System. Dabei können unbewusste Erinnerungen, Gefühle und Schutzreaktionen aktiviert werden. Wer mit solchen Methoden arbeitet, sollte sich der möglichen Wirkung auf traumatische Muster bewusst sein. Es braucht Kenntnisse über traumasensitives Handeln und vor allem die Fähigkeit, Prozesse sicher zu begleiten.
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Traumatische Erfahrungen wirken oft unbewusst weiter, im Verhalten, im Körper, im Kontakt. Eine traumasensible Haltung erkennt diese Dynamiken und vermeidet Druck, Überforderung oder schnelle Lösungsversuche. Sie basiert auf Wissen über Trauma, auf dem Respekt vor den Grenzen der begleiteten Person und auf der Fähigkeit, Sicherheit und Orientierung zu geben. Verhalten und Körpersprache dürfen als funktionale Lösungsstrategien gesehen werden. Das Tempo der Arbeit richtet sich am Nervensystem der begleiteten Person aus.
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Im Körper liegt ein intuitives Wissen darüber, was heilsam, stimmig oder überfordernd ist. Eine achtsame Begleitung unterstützt Menschen dabei, wieder Zugang zu dieser inneren Weisheit zu finden und schafft Raum, in dem Gefühle nicht analysiert, sondern erlebt werden dürfen, als Teil eines gesunden Regulations- und Entwicklungsprozesses.
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Ein sicherer Rahmen ist die Grundlage für eine tiefe Selbsterfahrung, besonders in der Arbeit mit traumatischen Prägungen. Kleine Gruppen, 1:1-Settings und eine vertraute Atmosphäre ermöglichen mehr Halt, Orientierung und individuelle Begleitung. In zu großen Gruppen oder offenen Settings kann es schnell zu Überforderung, Rückzug oder Überanpassung kommen. Eine traumasensitive Leitung erkennt diese Dynamik und passt gegebenenfalls das Format an das bestehende Setting an, um Überforderung oder sogar Retraumatisierung zu vermeiden.
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Traumatische Erfahrungen hinterlassen Spuren im Körper und in der Psyche. Diese Spuren sind nicht „Fehler“, die beseitigt werden müssen, sondern Ausdruck eines Schutzversuchs. Heilung geschieht, wenn etwas, das lange abgespalten war, wieder seinen Platz im Erleben bekommen darf.
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Auch wir als Begleitung sind Menschen und dürfen gut für uns sorgen. Erst wenn wir uns selbst genügend Raum schenken, kann in uns auch Raum für die Begleitung anderer Menschen entstehen. Ein reguliertes Nervensystem wirkt coregulierend auf unsere Mitmenschen.